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Naturschutzgebiet - Cabo de Gata

Die Landschaft um Almeria wird neben der einmaligen Küstenregion um den Cabo de Gata durch die Gebirge Sierra de Gádor, Sierra de Alhamilla und Sierra de los Filabres geprägt. Zwischen den beiden letzteren findet sich ein für Europa einmaliges Wüstengebiet, welches Schauplatz für unzählige Westernfilme war. Noch heute können die alten Drehorte besichtigt werden. Der Naturpark Cabo de Gata-Níjar ist der einzige Park Andalusiens, der sowohl Küsten- als auch Festlandgebiete umfasst. Das 33.663 ha große Gebiet vulkanischen Ursprunges besteht an der Küste aus unberührten Buchten mit Klippenformationen sowie Salinen und Sumpfgebieten. Das Innere des Parks ist trocken und karg.

Karte von Cabo de gata

Garrucha
Garrucha ist ein kleines Fischerdorf an der Mittelmeerküste welches bislang vom Massentourismus verschont geblieben ist. Das macht diesen Ort so unberührt und natürlich. Hier erleben Sie die andalusische Mentalität wie sie wirklich ist - lebensfroh, spontan und freundlich. Die weitaus bekanntere Nachbarstadt ist Mojacar, die sich nur wenige Kilometer südlich von Garrucha befindet.

Mojacar
Im Verlauf von 4000 Jahren seiner langen Geschichte waren es zuerst die Phönizier, Griechen und Römer, die ihre Spuren hinterließen in einem Ort, der später "Munsaqar" genannt wurde von den Arabern die dort lebten bis das Dorf 1488 von den Christen besetzt wurde. Wie uns die Legende überliefert, gab es bei dieser Eroberung weder Schlachten noch Tote - vielmehr war der christliche Heerführer dermaßen beeindruckt von den Worten des damaligen maurischen Bürgermeisters von Munsaqar ("Ich ziehe es vor, als Spanier zu sterben, als als Feigling zu flüchten"), daß er selbst seinen König darum bat, daß diese beiden Völker dort in Frieden zusammen leben mögen. Dieser Wunsch wurde ihm gewährt und zur Feier dieses Ereignisses findet alljährlich im Juni erneut das große und farbenfrohe Volksfest Mojácars, die Fiesta "Moros y Cristianos" statt. Dennoch waren es die Mauren, die den Lebensstil und die Architektur am stärksten prägten und ihn sogar heute noch bestimmen, da es seit 1987 ein Gesetz gibt, welches die Bewahrung des maurischen Stils bei Hausbau und Gestaltung des Dorfes zwingend vorschreibt - zu Gunsten der Bewohner und der Touristen, und von daher rührt auch der Eindruck vieler Besucher, die meinen, sie seien bereits in Nordafrika. Das eindrucksvollste Bild bieten die kleinen weißen Häuser Mojácars, die treppenartig am Hügel zu hängen scheinen, der ein Ausläufer der Sierra Cabrera ist. Auf dem Gipfel angekommen, hat man von der Plaza Nueva einen atemberaubenden Rundblick in die umliegende Landschaft und über das Meer, bis der Blick auf einem Tafelberg verweilt, den man oft mit einem Vulkan verwechselt. Es handelt sich aber um die ursprüngliche Heimstatt der Mojaqueros, die bis etwa 350 v.Ch. dort siedelten, bis ein Erdbeben sie zwang, sich auf einem Nachbarhügel, dem heutigen Mojácar, eine neue Heimat zu suchen und von dort aus versuchen sie, sich ihre kulturellen Wurzeln und die Schönheit der Natur in ihrer Landschaft zu bewahren.

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